Von Veranstaltungen zur Schulsozialarbeit

Franziska Hinterding hat im Mai ihre neuen Stelle an der Oberschule Neuenkirchen-Vörden angetreten.
Die 28-Jährige profitiert von einer zweiten Ausbildung. Ganz wichtig ist ihr das Vertrauensverhältnis.

Ein Bericht von K. – P. Lammert aus: Oldenburgische Volkszeitung vom 11. Juli 2020

Eine wichtige  Mitarbeiterin:  Schulleiter  Michael lmsieke ist froh, dass Franziska Hinterding ihn und das Kollegium nicht nur in der Betreuung von Kindern unterstützt, die Sorgen haben.                                                                           Foto: Lammert

Neuenkirchen-Vörden. „Schulsozialarbeit wollte ich schon immer machen.“ Nun, nach einem kleinen, aber für ihre Erfahrungen gewiss sehr wertvollen Um­ weg ist Franziska Hinterding endgültig am Ziel angekommen. Seit Anfang Mai ist sie als Schulsozialarbeiterin in der Ober­ schule· Neuenkirchen-Vörden tätig. Der Berufsstart noch in einem von den Folgen der Corona-Pandemie geprägten Schulalltag war ein eher außergewöhnlicher. Doch inzwischen kehrt ein bisschen mehr schulische Normalität ein.

Zum Start an der Oberschule brachte die 28-Jährige Schulsozialarbeit-Erfahrungen aus ihrem staatlichen Anerkennungsjahr an der Justus-von-Liebig-Schule in Vechta mit. Das hatte sie aber nicht direkt nach dem Abschluss ihres Studiums der Sozialen Arbeit in Vechta absolviert. „Nach dem Examen wollte ich noch mal etwas anderes machen“, sagt Franziska Hinterding. Sie absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau und arbeitete anschließend noch ein Jahr in diesem Beruf. Dann zog es sie zurück in den Bereich der sozialen Arbeit.

Trotzdem war die Tätigkeit in der Veranstaltungsbranche keine verlorene Zeit. Die in Schwichteler aufgewachsene Hinterding profitiert von den zusätzlichen Erfahrungen etwa bei der Berufsberatung. „Außerdem muss ich als Schulsozialarbeiterin  auch  Veranstaltungen organisieren, so im Bereich der Prävention“, erklärt sie. Und warum wollte sie in die Schulsozialarbeit? Die sei hinsichtlich der Aufgaben breit gefächert, lautet die Antwort. Sie arbeite eben nicht nur mit den Schülerinnen und Schülern, sondern auch mit deren Eltern, den Lehrkräften und externen Stellen wie Berufsberatern zusammen.

Anfangs stand allerdings der Kontakt zu den Lehrern im Vordergrund, weil viele Schüler noch zu Hause waren. Noch bevor Franziska Hinterding ihre Stelle antrat, kehrten am 27. April die fünf  Abschlussklassen  aus  dem schulischen  Lockdown  wegen Corona zurück. Es folgten nach Worten des Schulleiters  Michael Imsieke am 18. Mai die beiden Realschlussklassen des Jahrgangs neun, am 3. Juni die Jahrgänge sieben und acht sowie am 15. Juni die fünften und sechsten Klassen – allerdings alle immer nur in halber Besetzung. Die andere Hälfte der Klasse bleibt zu Hause.

Franziska Hinterding arbeitete so zunächst mit den Abschlussklassen zusammen, half zum Beispiel bei Bewerbungsschreiben und übte mit Jugendlichen  Vorstellungsgespräche.

Schon bald folgten erste Hausbesuche bei Schülern, zum Teil auf Anregungen von  Lehrern hin, zum Teil, weil Eltern darum gebeten hatten. Derzeit ist eine andere Aufgabe die Pausengestaltung für die Fünft- und Sechstklässler, in die sie eingebunden  ist.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die, Ansprechpartnerin für die Kinder und Jugendlichen zu sein, wenn sie Probleme haben. Es sei, sagt Franziska Hinterding, nicht in allen Fällen leicht, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen: „Manche Schüler kommen von selbst, andere sind zurückhaltend.“

„Die Schüler können mich bei Krisen jederzeit zur Einzelberatung aufsuchen“, betont die Schulsozialarbeiterin. Im Zusammenhang mit den Gesprächen gilt für sie eine absolute Schweigepflicht. Sollte sie, sagt sie dazu, aber das Gefühl haben, dass ihre Hilfe allein für einen Schüler nicht ausreiche, dann schlägt sie vor, zusätzliche Gespräche etwa mit Lehrern oder den Eltern zu führen. Die fänden aber nur statt, wenn der betroffene Schüler einwillige. Da­ rauf könne sich jeder Jugendliche verlassen. Schweigepflicht. Sollte sie, sagt sie dazu, aber das Gefühl haben, dass ihre Hilfe allein für einen Schüler nicht ausreiche, dann schlägt sie vor, zusätzliche Gespräche etwa mit Lehrern oder den Eltern zu führen. Die fänden aber nur statt, wenn der betroffene Schüler einwillige. Da­ rauf könne sich jeder Jugendliche verlassen.

Vertrauen sei die grundlegende Basis dafür, dass sich die Kinder und Jugendlichen an Franziska Hinterding wenden, sagt Michael Imsieke. Wenn das Vertrauensverhältnis einmal gestört sei, lasse sich der entstandene Schaden nie mehr kitten.

Für den Schulleiter ist die ab 1. August vom Land zu einer ganzen Stelle umgewandelt Stelle der Schulsozialarbeiterin unbedingt erforderlich. „Wir brauchen sie als Unterstützung“, erklärt der Rektor. Immer mehr Kinder hätten Sorgen und Nöte, auch wegen des familiären Umfeldes, weil sich zum Beispiel die Eltern getrennt haben. Zudem leiste Franziska Hinter­ ding eine wichtige Arbeit bei der Betreuung der Migrantenkinde(und ihrer Familien. Nicht zuletzt sei sie auch eine Schnitt­ stelle zwischen der Schule und Behörden wie dem Jugendamt und  der  Gemeinde.

Darüber hinaus arbeitet Franziska Hinterding an einer Planung für das kommende Schuljahr. Das gestalte sich schwierig, weil es eine große Unsicherheit gibt, wie es in den Schulen weitergeht. Aber einige Termine, wie zum Beispiel die für die Berufsberatung, stehen fest.

Die Klasse 9d nimmt erfolgreich am Projekt „Schülerwerkstatt Zukunft“ teil und erhält einen Scheck in Höhe von 500 €

M E D I E N I N F O R M A T I O N  durch den Landkreis Vechta
 Projekt „Schülerwerkstatt Zukunft“: Vier Schulklassen präsentieren Landkreis Vechta
konkrete Zukunftsideen per Video
 Landrat Herbert Winkel stellt Ergebnisse bei der Kreistagssitzung vor
 Ideen sollen Einzug in Kreisentwicklungskonzept finden
 Scheckübergabe aufgrund der Corona-Pandemie in angepasstem Rahmen
 Schulleiter Michael Imsieke: „Vorbildliches Beispiel, Jugendliche teilhaben zu lassen.“
VECHTA. Neue Schilderwege und der Bau von Lego-Rampen für mehr Barrierefreiheit. Regentonnen, Müllsammelaktionen und Belohnungssysteme für umweltbewusste Schüler, die sich für Umwelt- und Naturschutz einsetzen. Eine Anhalter-App, ein Jahresticket für
Schüler und Auszubildende und mehr Photovoltaikanlagen auf den Dächern für regenerative Energienutzung. Mehr Hotspots und ein flächendeckendes, sicheres WLAN-Netz für alle.
Das ist ein Ausschnitt der Ideen und Projektvorschläge der rund 70 Schülerinnen und Schüler, die an der ersten „Schülerwerkstatt Zukunft“ des Landkreises Vechta teilgenommen haben.
Mit der Präsentation dieser Ergebnisse in der Kreistagssitzung am Mittwoch, 15. Juli in Vechta durch Landrat Herbert Winkel und der offiziellen Scheckübergabe an den Schulen ist das Projekt nun vorerst zu einem Abschluss gekommen. „Alle Beteiligten sind sich einig: Das
war ein voller Erfolg. Deshalb werden wir das Projekt auch im nächsten Schuljahr fortsetzen“, kündigt Winkel an.
Der Landrat selbst hatte die vom Büro Wagner CSR aus Mühlen entwickelte und begleitete Idee der „Schülerwerkstatt Zukunft“ im September 2019 ins Leben gerufen – mit dem Ziel,
junge Menschen aktiv in die Entwicklungsprozesse des Landkreises miteinzubeziehen. Es sollten Fragen wie „Wie sehen Jugendliche des Landkreises Vechta ihre Zukunft vor Ort? Was muss sich verändern? Welche konkreten Ideen gibt es?“ auf den Grund gegangen
werden. „Die Zukunft gehört den jungen Leuten hier. Deshalb war und ist es uns seitens des Landkreises Vechta wichtig, ihnen zuzuhören und sie miteinzubinden“, sagt Herbert Winkel.
Nach einer Bewerbungsphase im Herbst, in der die Jahrgangsstufen 9 bis 11 aller Schulformen dazu aufgerufen waren, sich Gedanken über die Zukunft der Region zu machen, einer Auftaktveranstaltung im November mit den vier teilnehmenden Schulklassen sowie einem professionellen Workshop im Februar 2020 im Kreishaus, in dem die Ideen konkret erarbeitet wurden, wollten die Jugendlichen ihre Ergebnisse bei der Kreistagssitzung im April 2020 den Abgeordneten vorstellen. Doch die Corona-Pandemie machte der Planung
einen Strich durch die Rechnung – was die Teilnehmer sehr bedauerten, sollte dies doch der Höhepunkt des Projektes sein.
So fertigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11b des Beruflichen Gymnasiums Technik der Adolf-Kolping-Schule Lohne, der Klasse 11a des Gymnasiums Damme, der Klasse 9d der Oberschule Neuenkirchen-Vörden sowie der Ober- und Abschlussklassen der
Erich Kästner-Schulen in Vechta und Damme zusammen mit ihren Lehrkräften stattdessen kreative Videopräsentationen an und schickten diese an den Landkreis. Nach einer Sichtung stellte Herbert Winkel die Ideen am Mittwoch den Kreistagsabgeordneten vor.
Die Vorschläge der Schülerinnen und Schüler (siehe auch Dokument „KurzZusammenfassung der Ideen“) fließen in die Erarbeitung des Kreisentwicklungskonzeptes ein, welches derzeit vorbereitet wird. Anschließend wird seitens der Politik entschieden, wie
sich Ideen davon umsetzen lassen.
Eine Belohnung für ihr Engagement haben die Klassen bereits erhalten: in Form eines Schecks in Höhe von je 500 €. Herbert Winkel überreichte diese bei einem persönlichen Besuch an eine kleine Delegation der Klassen, die jeweilige Lehrkraft und die Schulleitung.
Auch hier ließ die derzeitige Situation keinen größeren Rahmen zu.
Dabei bedankte sich Winkel für die Teilnahme und zeigte sich begeistert von den vielen kreativen Vorschlägen. „Es ist beeindruckend zu sehen, welche Gedanken und Ideen ihr, die Jugendlichen entwickelt habt. Mit den Themen Barrierefreiheit, Digitalisierung, Umweltschutz
und Energienutzung habt ihr genau auf die richtigen Punkte gesetzt, die uns hier bewegen.“
Er kündigte zudem an, eine Delegation der Schülerinnen und Schüler bei der versprochenen, gemeinsamen Baumpflanzaktion des Landkreises im Herbst in Visbek miteinzubinden –
sofern die Corona-Lage es zulässt.
Auch das Feedback der Jugendlichen und deren Lehrkräfte fiel positiv aus. „Für uns war die Schülerwerkstatt Zukunft eine sehr gute Chance, uns einzubringen und uns so aktiv an politischen Prozessen zu beteiligen. Das ist im Schulalltag ja nicht möglich. Vor allem im
Workshop wurden wir sehr gut angeleitet, hatten aber auch alle Freiheiten, unsere Ideen selbst zu entwickeln“, meinte etwa Paul gr. Klönne vom Gymnasium Damme. Der Schulleiter der Oberschule in Neuenkirchen, Michael Imsieke, sagte: „Dieses tolle Projekt ist ein
vorbildliches Beispiel dafür, Jugendliche teilhaben zu lassen und ihnen Türen zu öffnen.“ Die begleitende Lehrkraft der Adolf-Kolping-Schule, Aloys Schulte, betonte: „Unsere Schüler haben das Projekt sofort positiv angenommen und die Köpfe zusammengesteckt.“ Und
Schüler Louis Knauf von der Erich Kästner-Schule in Damme äußerte sich mit Hilfe seines Sprachcomputers so: „Uns ist in unserem Alltag aufgefallen, dass es noch viele Hindernisse im Landkreis gibt. Mit unserer Idee, Lego-Rampen zu bauen, könnte man die Situation
vielleicht verbessern.“
Der Startschuss für die zweite „Schülerwerkstatt Zukunft“ ist bereits gefallen: Die Anschreiben und Flyer sind an die Bildungseinrichtungen des Landkreises Vechta verschickt worden. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei Eva-Maria Dorgelo und Jochen Steinkamp unter schuelerwerkstatt@starke-argumente.de. Alle Informationen zum Projekt unter www.schuelerwerkstatt.starke-argumente.de.

Verabschiedung unseres Hausmeisters Hans Kathmann in den wohlverdienten Ruhestand!

Nach mehr als 26 Jahren im Dienst der Gemeinde stand für den Hausmeister unserer Oberschule Neuenkirchen-Vörden Ende Mai sein letzter Arbeitstag an. Der stets unter den Schülern, seinen Mitarbeitern und im Lehrerkollegium sehr beliebte Hans Kathmann wurde zunächst offiziell im Rathaus von Bürgermeister Ansgar Brockmann in den Ruhestand verabschiedet.

Danach wurde er vom Schulleiter Michael Imsieke zur Schule begleitet, wo ihn unter großem Beifall die Schulgemeinschaft empfing. Alle Anwesenden ehrten unseren „Hausi“ mit einem großen Rosenstrauß für sein hervorragendes Wirken in unserer Schule.

Besonders hervorzuheben ist hier, dass Hans in der Zeit seiner Hausmeistertätigkeit jedes Bauprojekt zur Erweiterung der Schule mit großem Einsatz überwacht, begleitet oder selbst durchgeführt hat. Es verging kaum ein Jahr, in dem Baumaßnahmen stattfanden.

Seine freundliche und ruhige Art, sein spezieller Humor, den wir oft und bei vielen gemeinsamen Feten auch durch seine plattdeutschen Beiträge erleben durften, werden wir immer in bester Erinnerung behalten.

Unter Einhaltung der Abstandsregelungen wurde unser Hausmeister schließlich in einem geschmückten Motorradgespann von mehreren Lehrern und Mitarbeitern mit dem Rad nach Hause begleitet.

Lieber Hans,

die gesamte Schulgemeinschaft wünscht dir für deinen wohlverdienten „Un-Ruhestand“ alles erdenklich Gute!

Neu! Ab sofort können wir an unserer Schule IServ nutzen

Liebe Schüler,

mit dem folgenden Link gelangt man direkt zur ISev-Anmeldung : 

Anmeldung bei IServ

Eingabefeld 1 – Account: vorname.nachname  Beispiel: markus.schulz

Eingabefeld 2 – Passwort: sechsstelliges Passwort

Eure Passwörter erhaltet ihr von euren Klassenlehrern! Falls ihr eurer Passwort vergessen solltet, wendet euch bitte an eure Klassenlehrer. Diese können wieder ein neues Passwort vergeben!

Eure Lehrer bzw. Mitschüler erreicht ihr per Email bei IServ unter vorname.name@obs-nkv.schulserver.de.

Beispiel: markus.schulz@obs-nkv.schulserver.de 

Erklärvideos

…für Lehrkräfte

… für Schüler

IServ – Downloads (Handbuch, Flyer, etc.)

 

WICHTIGER HINWEIS!!!

Liebe Eltern und liebe Schüler,

damit die Inhalte unserer Homepage optimal genutzt werden können, sollte diese möglichst nicht mit einem Smartphone, sondern mit einem Computer geöffnet werden. Bei Rückfragen zu den Inhalten unserer Homepage stehen wir unter konrektor-neuenkirchen-voerden@ewe.net zur Verfügung.

Skifreizeit vom 27. – 31. Januar 2020

Ein Bericht von Florian Kruse

Bilder zur Vergrößerung "anklicken"!

Endlich war es soweit. In der Nacht vom 26.01.2020 auf den 27.01.2020 machte sich unsere Schule mit 30 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 6-10, sowie den vier Lehrkräften Lydia Bahr, Ralf Klippel, Carsten Völkerding und Florian Kruse auf den Weg in die Skifreizeit ins Österreichische Lofer. Dieses Gebiet eignet sich wie bereits vor 2 Jahren besonders gut für die vielen teilnehmenden Skineulinge.
Voller Zuversicht auf gute Schnee- und Pistenverhältnisse fuhren wir den langen 11-stündigen Reiseweg und kamen gegen Nachmittag im Skigebiet an. Nach der Skiausleihe fuhren wir direkt weiter zum Gasthof Friedlwirt, in welchem wir unsere Zimmer beziehen konnten. Den Abend ließen wir entspannt ausklingen.
Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen, leckeren Frühstück in das Skigebiet, wo uns anfangs noch die Sonne entgegenlachte. Wir übten viel und einigen gelang auch schon die ein oder andere kurze Abfahrt in „Pizzastellung“. Der Nachmittag machte uns leider aufgrund eines starken Gewitters einen Strich durch die Rechnung und so wärmten wir uns mit heißen Getränken auf, ehe der Rückweg zum Gasthof angetreten werden konnte. Am Abend verbrauchten aber auch die letzten ihre restlichen Kraftreserven beim gemeinsamen Kegelabend.
Der nächste Tag begann mit dem Blick auf eine weiße Winterlandschaft und leichtem Schneefall. Voll motiviert fuhren wir hoch ins Skigebiet auf den Gletscher. Dort übten alle an ihrer Technik und machten dabei große Fortschritte. Die geübteren Fahrer kamen dabei auf anderen Pisten auch auf ihre Kosten. Der Abend verlief im Gasthof in entspannter Runde.
Am letzten Tag bescherte der Wettergott uns Kaiserwetter. Blauer Himmel und ganztägiger Sonnenschein überstrahlte den Skitag. Alle machten große Fortschritte und haben sich stets verbessert, auch wenn das warme Klima einige überraschte. Viele der Schülerinnen und Schüler hätten nicht mit solchen Fortschritten gerechnet. Der Tag endete mit der obligatorischen Skitaufe, bei der jeder Einzelne einen Taufnamen erhielt und in die Gemeinschaft der Skifahrer aufgenommen wurde.
Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück leider schon wieder mit vielen schönen und unvergesslichen Momenten im Gedächtnis nach Hause.

Ein großer Dank gilt auch unserem „schillerndsten Schneediamanten“ Mia-Paula, die das Lehrerteam immer unterstützte, wo sie nur konnte.

Mit Zirkusprojekt in die Sommerferien

aus: Bramscher Nachrichten vom 3. Juli 2019

Erlebnispädagogik: Eine etwas andere Woche in der Oberschule Neuenkirchen-Vörden

 

Ein Schulfest der etwas anderen Art hat die Oberschule Neuenkirchen – Vörden gefeiert. In der letzten vollständigen Woche vor den Sommerferien war der „Circus-Toussini“ aus Wedel zu Gast.

Vier Zirkuspädagogen arbeiteten in drei Gruppen mit je 100 Schülern und bereiteten sie so auf ihre eigene Zirkusaufführung in der Sporthalle der Oberschule vor. Dort zeigten sie ihre akrobatischen Talente, ihre Jonglier-Fähigkeiten und einen Hauch von Magie.

Mit der Zirkusprojektwoche wollte die Schulleitung um Schulleiter Michael Imsieke den Zusammenhalt zwischen den Schülern stärken. Zudem sollten die Lehrkräfte der OBS neue Erfahrungen mit dieser Art der Erlebnispädagogik sammeln. Jahrgangsübergreifend lernten sich die Schüler und ihre Lehrkräfte besser kennen und bereiten sich intensiv auf den Höhepunkt und Abschluss der etwas anderen Schulwoche vor. Denn am Freitag standen gleich drei Aufführungen in der Sporthalle auf dem Programm.

Eltern und weitere Familienangehörige hatten im Vorfeld Karten für den ungewohnten Anblick ihrer Kinder erworben. Zudem betrieben sie vor und nach den Aufführungen eine Cafeteria in der Schuleigenen Mensa und einen Zirkusflohmarkt neben der „Manege“. In der Sporthalle bewiesen die jungen Zirkusstars derweil ihre teils ungeahnten Talente. Die Zuschauer zeigten sich beeindruckt, wie viel die Schülerinnen und Schüler in wenigen Tagen gelernt hatten.

Ob in der Schauspielerei, in der Zauberei, beim Tellerdrehen oder in der Diabolo-Jonglage: Zusammen mit den Zirkuspädagogen und mit den Lehrern der Oberschule, die tatkräftig bei den Aufführungen mitwirkten, sorgten die Schüler für viel Unterhaltung. Einen spektakulären Höhepunkt bildeten außerdem die akrobatischen Verführungen der jungen Artistinnen und Artisten der Oberschule. oev

 

 

Sponsorenlauf brachte 4287 Euro für das Zirkusprojekt ein

Förderverein sponsorte 1 Euro pro Schüler

334 Schüler/innen zeigten am 16./17. Mai in beeindruckender Manier, was in ihnen steckt. Sie traten im Rahmen ihres Sportunterrichts zum Sponsorenlauf zugunsten unseres Zirkusprojektes an. Unter den Augen ihrer Sportlehrer durften sie 30 Minuten lang zeigen, was in ihnen steckt. Hierbei stand nicht die Leistung, sondern vielmehr der olympische Gedanke, dabei sein ist alles, im Vordergrund. Mit aufmunterndem Glockengeläut drehten die Klassen 5- 8 unermüdlich ihre Runden um die katholische Kirche, also wohlbehütet. Das Tempo war egal, das Spektrum reichte vom gemütlichem Gehen bis hin zum „Runden fressen“. Eine Runde entsprach ca. 360 Meter, die von Niclas Schuhmacher und Luis Hagedorn aus der Klasse 5a 19 bzw.18 Mal gelaufen wurde. Die Klassensieger der 5b waren Silas Brömlage, Finn Helling- Junghans und Jarno Schröder mit 17 bzw. je 15 Runden. Rekordverdächtig waren die 22 bzw. 21 Runden von Joris de Jong und Jost Jans-Wenstrup aus der 5c, die ihren Sportlehrern selbst im Schatten der Kirche die Ungläubigkeit ins Gesicht trieb.
Getoppt wurden die Ergebnisse jedoch von Lisa Schnelle (Bild) aus der 6b, die unglaubliche 23 Runden schaffte. Da waren nicht Dopingmittel, sondern die elterlichen Gene im Spiel.

Fiona Zill aus der 6b schaffte sehr beachtliche 21 Runden. Das ist doch echte Girlspower! In der 6c dominierten die Jungen: Mohamad Darwish erlief 17 Runden, Eduard Natarasu und Calin Parvu standen ihm mit 16 Runden kaum etwas nach. Vollkommen ausgepowert landete Till Rüdiger aus der Klasse 6a mit 21 Runden im Ziel, gefolgt von Oda Leiber mit 16 Runden.
„23 Runden, die schaffe ich,“ meinte Keno Rolfsen aus der 7a und sollte Recht behalten. Mit 24 Runden war er der Sieger des Tages und verwies seinen Klassenkameraden Enes Yildirim mit 18 Runden auf Platz 2. Ganz frisch an unserer Schule angekommen machte Rinas Koni aus der 7b mit 20 Runden auf sich aufmerksam, lange begleitet von seinem Klassenkameraden Ahmad Sheiko, der auf starke 19 Runden kam.
Nach dem Mittagessen, also unter leicht erschwerten Bedingungen, traten dann die Klassen 8 an. Hier wusste Paul Osada aus der 8a mit 21 Runden zu überzeugen, gefolgt von Mathis gr. Sextro und Valentin Feichtinger mit je 20 Runden. Etwas ruhiger ließen es Paul gr. Sextro und Gretha Brune aus der 8 b mit 17, bzw. 16 Runden angehen, die vielleicht noch mit dem Dessert zu kämpfen hatten. In der Klasse 8c brachten es Paul Steinkamp und Niclas Schmiesing auf je 20 Runden sowie Jette Möllmann auf 17 Runden.
Am Freitag folgten dann die Klassen 9c/d sowie 10c/d. Sie mussten allerdings eine längere Runde, ca. 1,2 Kilomerter großzügig um das Rathaus absolvieren. Unter den anerkennenden und leicht neidischen Blicken unseres Bürgermeisters Ansgar Brockmann wurde auch hier 30 Minuten gelaufen. Hier schafften Fabian Bobach 9c, Sören Kolhosser und Wojciech Polak aus der 9d sehr beeindruckende 6 Runden. Einträchtig als Pärchen, wie man es von ihnen kennt, liefen Maike Rehling und Amelie Wüllner wie junge Gazellen nach 5 Runden durchs Ziel. In Klasse 10 c waren sich Lukas Eckhardt, Tom Middendorf und Michael Böckermann einig, 5 Runden zu laufen. Denen wollte Luis Zietlow aus der 10d nicht nachstehen und schaffte ebenso die 5 Umrundungen. Olivia Feichtinger wurde durch eine kurze trinkpause leicht zurückgeworfen, brachte es aber trotzdem auf starke 4 Runden.
Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren tollen Leistungen, die ein deutliches Zeichens ihres guten Willens waren, unser geplantes Zirkusprojekt zu unterstützen und damit Gemeinschaftssinn zu beweisen. Durchaus selbstlos die Leistungen der 10er Klassen, die unsere Schule vor dem Zirkusprojekt verlassen und dennoch ihr Bestes gaben.
Ein besonderes Dankeschön gelten unserem Konrektor Markus Schulz, der die Veranstaltung organisierte und begleitete, aber natürlich auch dem Förderverein unserer Schule, die jeden Teilnehmer mit 1 Euro sponserte. Als sehr hilfreich erwiesen sich die Streckenposten, die sich freiwillig und spontan zur Verfügung stellten.

Danke an alle Sponsoren!

Merci Beau Coup