Schulsozialarbeit

Bramscher Nachrichten

Neue Sozialarbeiterin an der Oberschule

Angela Müller hat Arbeit in Neuenkirchen-Vörden begonnen – Ansprechpartnerin für Schüler und Eltern

NEUENKIRCHEN-VÖRDEN. Von Frank Wenzel

Die 36-jährige Sozialpädagogin verfügt an der Oberschule über ein eigenes Büro, das für Ratsuchende von montags bis freitags eine Anlaufstelle ist. Erwachsene und Jugendliche sind gleichermaßen willkommen.

 

Sozialarbeiterin Angela Müller und Schulleiter Michael Imsieke (r.) im Lehrerzimmer. Foto: Stefan Wenzel

 

Mit Angela Müller gibt es an der Oberschule Neuenkirchen eine neue Ansprechpartnerin für Schüler, Eltern und Lehrer. Die studierte Sozialpädagogin arbeitet seit Jahresanfang als Schulsozialarbeiterin an der Bildungseinrichtung und sieht sich als Bindeglied zwischen diesen Gruppen.

Im Gegensatz zu Ihrem Vorgänger Reiner Fuchs verfügt Angela Müller über ein eigenes Büro in der Oberschule, wo sie montags und freitags von 8 Uhr bis 13.30 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 8 Uhr bis 15.30 Uhr erreichbar ist.

Imsieke: „Ein Novum“

„Das ist ein Novum“ sagt Schulrektor Michael Imsieke und ist sichtlich zufrieden darüber, dass die Landesschulbehörde Müllers Dreiviertelstelle voll finanziert und der Schule damit endlich eine eigene Sozialarbeiterin zur Verfügung steht.

Ein wichtiges Arbeitsgebiet von Müller ist die Projektarbeit in den Klassen mit den Schwerpunkten soziales Training, Gewaltprävention sowie Sucht und Drogen. Hierfür werden gerade entsprechende Konzepte ausgearbeitet, die ab dem nächsten Schuljahr in die Praxis umgesetzt werden sollen. Die Haupttätigkeit der neuen Sozialarbeiterin ist unterdessen die Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern der Oberschule. Eltern können sich bei Problemen wie Erziehungsschwierigkeiten, Fragen zur Berufswahl ihrer Kinder oder auch bei finanziellen Problemen an Müller wenden. Auch den Lehrern steht sie beispielsweise bei individuellen und psychosozialen Problemen beratend zur Verfügung.

Aber ganz besonders dann, wenn Schüler Probleme mit Mitschülern, Lehrern oder in der Familie haben, steht Müller den Jugendlichen als neutrale Person und Vermittlerin vertrauensvoll zur Seite. „Die können mit all ihren Problemen zu mir kommen“, sagt sie und versichert, die Anfragen „selbstverständlich stets vertraulich“ zu behandeln.

Als verheiratete Mutter zweier zehn- und vierzehnjähriger Kinder bringt die 36-jährige Sozialpädagogin aus Nortrup dabei auch eine große Portion Lebenserfahrung mit ein. Nachdem sie zuletzt in den vergangenen Jahren beim Diakonischen Werk in Bramsche vor allem in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig war, freut sich Müller jetzt auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

„Die Ansätze können viel, viel früher gemacht werden“, sagt sie und ist überzeugt davon, dass die Schüler noch formbar seien und sie in der Arbeit mit den Jugendlichen „vorbeugend tätig werden“ könne.

Auf jeden Fall fühle sie sich gut aufgenommen in der Schulgemeinschaft und freue sich über viele positive Rückmeldungen nach ihrer Vorstellungsrunde in den Klassen. Sie werde bereits jetzt oft direkt von den Schülern angesprochen. Aktuell unterstützt sie die Schüler der 10. Klassen bei deren Übergang zu einer der weiterführenden Schulen.

Frau Müller stellt sich vor:

 

Ich bin Angela Müller, 36 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder.

Seit dem 01.01.2017 bin ich hier an der Oberschule Neuenkirchen-Vörden als Schulsozialarbeiterin tätig.

 

Ich biete euch Schülern, euren Eltern und den Lehrern eine vertrauliche Beratung an. Egal mit welchen Fragen, Sorgen, Wünschen und Anregungen ihr zu mir kommt, ich werde versuchen alles in meiner Macht stehende zu tun um euch zu helfen und zu unterstützen. Es kann sich hierbei um Streitigkeiten zu Hause, unter Freunden oder auch um Unstimmigkeiten mit einem Lehrer handeln. Wir schauen in diesem Fall gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten.

Natürlich gelingt mir dieses nicht ohne eure Mithilfe. Zusammen mit euch möchte ich an dem Grundrecht des Respektes unter- und miteinander arbeiten!

 

Denn nur gemeinsam können wir unser Schulleben in der Schule so gestalten, dass alle sich hier wohl fühlen!

„Miteinander füreinander!“ soll das Motto sein.