Schulstart am Montag? Rückkehr in den Präsenzunterricht

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

die Inzidenzwerte für den Landkreis sind seit einigen Tagen unter 165 und lassen eine baldige Rückkehr in den Präsenzunterricht in der kommenden Woche erwarten. Die 7-Tage-Inzidenz muss an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Sonn- und Feiertage unterbrechen die Zählung nicht) den Schwellenwert von 165 unterschreiten. Dann setzt der Landkreis Vechta in einer Allgemeinverfügung fest, dass ab dem übernächsten Tag der Schulbesuch für alle Schuljahrgänge wieder zulässig ist.

Konkret heißt dies, dass der Schulstart bereits kommenden Montag (17.05.) möglich ist, wenn die Inzidenzwerte weiterhin unter 165 bleiben. Deshalb müssen alle ab Freitag genau auf die News auf IServ und eure Mails achten. Wir werden euch direkt benachrichtigen, wenn wir vom Landkreis Vechta die Nachricht für die Schulöffnung erhalten haben.

Hier nun einige Hinweise für den Schulstart:

  • Alle Klassen von 5 bis 8 und 9c starten im Wechselmodus (Szenario B) und haben einen Tag Unterricht in der Schule und am nächsten Tag zu Hause Distanzlernen.
    Für die Zeit ab Montag bedeutet das:
    Gruppe I   Mo (17.05.), Mi (19.05.), Fr (21.05.), Pfingstferien, Do (27.05.), Mo (31.05.), Mi (02.06.), Fr (04.06.), Di (08.06.), Do (10.06.), Mo (14.06.), Mi (16.06.), Fr (18.06.), ….
    Gruppe II Di (18.05.), Do (20.05.), Pfingstferien, Mi (26.05.), Fr (28.05.), Di (01.06.), Do (03.06.), Mo (07.06.), Mi (09.06.), Fr (11.06.), …
  • Jede/r Schüler/in muss sich zweimal in der Woche zu Hause mit einem Selbsttest testen (jeweils montags und mittwochs bzw. dienstags und donnerstags in der anderen Gruppe). Wer der Testung nicht zustimmt, kann nicht am Präsenzunterricht teilnehmen und darf das Schulgebäude nicht betreten. Mittlerweile hat sich die Rechtslage dahingehend geändert, dass die Schülerinnen sich grundsätzlich zuhause selbst testen müssen und die Eltern durch Unterschrift bestätigen, dass die Schülerinnen diesen Selbsttest mit einem negativen Ergebnis durchgeführt haben.
    Für den ersten Schultag nach dem Distanzlernen (Mo. 17.05. oder Di. 18.05.) werden alle Schülerinnen und Schüler ausnahmsweise in der Schule in der 1. Stunde getestet, die vorher keinen Selbsttest von der Schule erhalten haben. Danach erhält jede/r Schüler/in 2 Test pro Woche für das Testen zu Hause. Die Eltern, die nicht möchten, dass ihr Kind in der Schule getestet wird, können sich den Selbsttest am Montag von der Schule abholen und ihr Kind zu Hause testen.
    Beim Betreten der Schule müssen die Schülerinnen und Schüler die Unterschrift der Eltern für die Bestätigung eines negativen Coronatest und den Plastik-Testkit als Nachweis vorzeigen.
  • Befreiung von der Präsenzpflicht: Nach wie vor besteht die Möglichkeit, Ihr Kind vom Präsenzunterricht zu befreien. Dazu schicken oder mailen Sie uns den Antrag auf Befreiung von der Präsenzpflicht. Sollten Sie Ihr Kind vom Präsenzunterricht befreien, wird es mit Aufgaben im Distanzlernen versorgt. WICHTIG: Wer von der Präsenzpflicht befreit ist, ist dennoch verpflichtet, an den Klassenarbeiten teilzunehmen und dafür in die Schule zu kommen!
  • Der letzte Schulbesuch ist schon etwas her, deshalb erinnere ich noch einmal an die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände. Die Maske darf nur in den Pausenbereichen abgenommen werden, wenn ihr dort ausreichend Abstand haltet. Sollte dies nicht möglich sein, muss auch dort die Maske getragen werden. Auch die Hygieneregeln gelten weiterhin: Abstand halten, Hände waschen und Lüften! 
    Gemäß Niedersächsischer Corona-Verordnung besteht für alle Schuljahrgänge, unabhängig von einer Inzidenz eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht am Sitzplatz. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nicht bei der Sportausübung und während Abschlussprüfungen, Klausuren und Klassenarbeiten, solange die Personen einen Sitzplatz eingenommen haben und das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird.
  • Der erste Schultag für die Gruppen I und II beginnt jeweils mit einer Stunde bei der Klassenlehrkraft, in der ihr Zeit habt, von den letzten Wochen und Monaten zu erzählen. Hier ist die Zeit Organisatorisches zu klären, Fragen zu beantworten, euren Lehrerinnen und Lehrer über eure derzeitige Situation und Arbeitsbelastung zu berichten.
  • Im Mai gibt es keinen Ganztagsunterricht für die Jahrgänge 5 bis 8.

Wichtig ist, dass wir uns weiterhin selbst und gegenseitig schützen, indem wir Maske tragen, Abstand halten und uns zweimal in der Woche testen. Nur gemeinsam können wir unsere Schule wieder zu einem sicheren Lernort machen.

Ich wünsche allen ein schönes langes Himmelfahrtswochenende und hoffe, dass die Inzidenzwerte im Landkreis weiterhin fallen und wir mit dem Unterricht am Montag beginnen können. Das ganze Team der Oberschule freut sich auf euch Schülerinnen und Schüler und den Wiederbeginn des Präsenzunterrichtes.

 

Herzliche Grüße

Michael Imsieke, Schulleiter

 

[Bestätigung Schnelltest Schüler]

[Antragsformular Befreiung von der Präsenzpflicht]

Anmeldungen für das Schuljahr 2021 / 2022 in Klasse 5

Bitte senden Sie die ausgefüllten Unterlagen per Post an die Oberschule!!!

Die Unterlagen können auch persönlich an folgenden Tagen abgegeben werden:

Mo., 07. Mai 2021 – Nur mit vorheriger Terminvereinbarung!

Di., 18. Mai 2021 – Nur mit vorheriger Terminvereinbarung!

Mi., 19. Mai 2021 – Nur mit vorheriger Terminvereinbarung!

 

Übersicht der Anmeldeunterlagen der Klassen 5 Oberschule:

► Anmeldebogen: bitte ausgefüllt

► ggfl. Nachweis des alleinigen Sorgerechts

► Halbjahreszeugnis der Klasse 4

► Einwilligung über die Weitergabe der vollständigen Schülerakte

► ggfl. Verfügung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs

► Unterlagen für das Mittagessen am Dienstag und Donnerstag: bitte ausgefüllt

► Erklärung zur entgeltlichen Schulbuchausleihe: bitte ausgefüllt

► Einverständniserklärung für Veröffentlichungen: von beiden Erziehungsberechtigen zu unterschreiben

► ggfl. Antrag für ein Schließfach

                                                                                            

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns gerne an!

Michael Imsieke

Schulleiter

Regelungen zum freiwilligen Zurücktreten von Schuljahrgängen – Elterninformation

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

für die meisten Schülerinnen und Schüler haben die Einschränkungen des Schulbetriebs durch die Corona-Pandemie zu Lernrückständen beim Erwerb der Kompetenzen, orientiert an den jeweiligen Kerncurricula der einzelnen Fächer, geführt. Um den Schülerinnen und Schülern, die aufgrund der Corona-Pandemie in besonderem Maße von Lernrückständen betroffen sind, den Erwerb der für den weiteren Kompetenzaufbau noch fehlenden Kompetenzen zu ermöglichen, kann ein freiwilliges Zurücktreten eine geeignete Maßnahme darstellen.

Für das freiwillige Zurücktreten sowie für die Wiederholung von Schuljahrgängen -auch im Rahmen der Abschlussvergabe – werden deshalb im Schuljahr 2020/2021 sowie für die Schuljahre 2021/2022 bis 2023/2024 nachfolgende Regelungen getroffen:

  1. Die Schule berät die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler im Einzelfall. Im Rahmen der Beratung berücksichtigt sie in besonderer Weise die individuellen (auch psychischen) Auswirkungen der Corona-Pandemie, die häuslichen Umstände und die Lern- und Lebensumstände sowie die bisherigen Fördermaßnahmen. Nach wie vor ist zu prüfen, ob möglicherweise andere Ursachen als die pandemiebedingten Lernrückstände für die Leistungsschwäche einer Schülerin oder eines Schülers vorhanden sind und ob das freiwillige Zurücktreten eine geeignete Maßnahme ist, um diesen Ursachen entgegenzuwirken.
  2. In Abweichung zu der normalen Regelung, muss der Antrag für das freiwillige Zurücktreten für die Jahrgänge 5 – 9 OBS-RS im Schuljahr 2020/2021 vor dem 1. Juni 2021 gestellt sein.
  3. Über den Antrag wird in der Klassenkonferenz erst am Ende des Schuljahres 2020/2021 in der Zeugniskonferenz entschieden. Um eine Durchmischung der aus Pandemiegründen gebildeten Kohorten und eine massive Überschreitung der Klassenfrequenz der jetzt vorhandenen Klassen zu vermeiden, erfolgt die Umsetzung des freiwilligen Zurücktretens somit nicht im laufenden Schuljahr, sondern erst mit der Klassenbildung zum neuen Schuljahr 2021/2022. Die Schülerin oder der Schüler wiederholt freiwillig den bisherigen Schuljahrgang im Schuljahr 2021/2022.
  4. Für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Schuljahrgänge 9 OBS-HS und 10 im Schuljahr 2020/2021 gilt, dass der Antrag vor dem 1. Mai 2021 gestellt sein muss. Die Klassenkonferenz entscheidet zeitnah über den Antrag. Die Schülerinnen und Schüler, für die die Klassenkonferenz dem freiwilligen Zurücktreten zugestimmt hat, nehmen im Schuljahr 2020/2021 ab dem Konferenzbeschluss zwar nicht mehr an den Abschlussprüfungen teil, aber aus den Erwägungen in Nr. 3 erfolgt die Umsetzung des freiwilligen Zurücktretens erst mit Ende des Schuljahres 2020/2021. Die Schülerin oder der Schüler wiederholt freiwillig den bisherigen Schuljahrgang im Schuljahr 2021/2022.
  5. Nichtanrechnung des freiwilligen Zurücktretens mit Auswirkungen auf die Schuljahre 2020/2021, 2021/2022 und 2022/2023. Für das Schuljahr 2020/2021 folgende Regelungen getroffen:
    – Ein freiwilliges Zurücktreten in demselben Schuljahrgang und in zwei aufeinander folgenden Schuljahrgängen ist auch ein zweites Mal zulässig.
    – Ein freiwilliges Zurücktreten in einen Schuljahrgang, den die Schülerin oder der Schüler bereits wiederholt hat, ist in diesem Schuljahr ausnahmsweise zulässig.

Zukunftstag 2021 für Jungen und Mädchen

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

der diesjährige Zukunftstag am 22.04.2021 findet nicht wie gewohnt in den Betrieben in Präsenz statt. Das Kultusministerium hat entschieden, dass der Zukunftstag – angepasst an das im April vorherrschende Pandemiegeschehen – digital in den Schulen organisiert werden soll. In der Oberschule Neuenkirchen-Vörden ist an dem Tag Unterricht nach Plan und es werden in den verschiedenen Jahrgängen Projekteinheiten zur gendersensiblen Berufsorientierung angeboten.

Michael Imsieke, Schulleiter

Von Veranstaltungen zur Schulsozialarbeit

Franziska Hinterding hat im Mai ihre neuen Stelle an der Oberschule Neuenkirchen-Vörden angetreten.
Die 28-Jährige profitiert von einer zweiten Ausbildung. Ganz wichtig ist ihr das Vertrauensverhältnis.

Ein Bericht von K. – P. Lammert aus: Oldenburgische Volkszeitung vom 11. Juli 2020

Eine wichtige  Mitarbeiterin:  Schulleiter  Michael lmsieke ist froh, dass Franziska Hinterding ihn und das Kollegium nicht nur in der Betreuung von Kindern unterstützt, die Sorgen haben.                                                                           Foto: Lammert

Neuenkirchen-Vörden. „Schulsozialarbeit wollte ich schon immer machen.“ Nun, nach einem kleinen, aber für ihre Erfahrungen gewiss sehr wertvollen Um­ weg ist Franziska Hinterding endgültig am Ziel angekommen. Seit Anfang Mai ist sie als Schulsozialarbeiterin in der Ober­ schule· Neuenkirchen-Vörden tätig. Der Berufsstart noch in einem von den Folgen der Corona-Pandemie geprägten Schulalltag war ein eher außergewöhnlicher. Doch inzwischen kehrt ein bisschen mehr schulische Normalität ein.

Zum Start an der Oberschule brachte die 28-Jährige Schulsozialarbeit-Erfahrungen aus ihrem staatlichen Anerkennungsjahr an der Justus-von-Liebig-Schule in Vechta mit. Das hatte sie aber nicht direkt nach dem Abschluss ihres Studiums der Sozialen Arbeit in Vechta absolviert. „Nach dem Examen wollte ich noch mal etwas anderes machen“, sagt Franziska Hinterding. Sie absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau und arbeitete anschließend noch ein Jahr in diesem Beruf. Dann zog es sie zurück in den Bereich der sozialen Arbeit.

Trotzdem war die Tätigkeit in der Veranstaltungsbranche keine verlorene Zeit. Die in Schwichteler aufgewachsene Hinterding profitiert von den zusätzlichen Erfahrungen etwa bei der Berufsberatung. „Außerdem muss ich als Schulsozialarbeiterin  auch  Veranstaltungen organisieren, so im Bereich der Prävention“, erklärt sie. Und warum wollte sie in die Schulsozialarbeit? Die sei hinsichtlich der Aufgaben breit gefächert, lautet die Antwort. Sie arbeite eben nicht nur mit den Schülerinnen und Schülern, sondern auch mit deren Eltern, den Lehrkräften und externen Stellen wie Berufsberatern zusammen.

Anfangs stand allerdings der Kontakt zu den Lehrern im Vordergrund, weil viele Schüler noch zu Hause waren. Noch bevor Franziska Hinterding ihre Stelle antrat, kehrten am 27. April die fünf  Abschlussklassen  aus  dem schulischen  Lockdown  wegen Corona zurück. Es folgten nach Worten des Schulleiters  Michael Imsieke am 18. Mai die beiden Realschlussklassen des Jahrgangs neun, am 3. Juni die Jahrgänge sieben und acht sowie am 15. Juni die fünften und sechsten Klassen – allerdings alle immer nur in halber Besetzung. Die andere Hälfte der Klasse bleibt zu Hause.

Franziska Hinterding arbeitete so zunächst mit den Abschlussklassen zusammen, half zum Beispiel bei Bewerbungsschreiben und übte mit Jugendlichen  Vorstellungsgespräche.

Schon bald folgten erste Hausbesuche bei Schülern, zum Teil auf Anregungen von  Lehrern hin, zum Teil, weil Eltern darum gebeten hatten. Derzeit ist eine andere Aufgabe die Pausengestaltung für die Fünft- und Sechstklässler, in die sie eingebunden  ist.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die, Ansprechpartnerin für die Kinder und Jugendlichen zu sein, wenn sie Probleme haben. Es sei, sagt Franziska Hinterding, nicht in allen Fällen leicht, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen: „Manche Schüler kommen von selbst, andere sind zurückhaltend.“

„Die Schüler können mich bei Krisen jederzeit zur Einzelberatung aufsuchen“, betont die Schulsozialarbeiterin. Im Zusammenhang mit den Gesprächen gilt für sie eine absolute Schweigepflicht. Sollte sie, sagt sie dazu, aber das Gefühl haben, dass ihre Hilfe allein für einen Schüler nicht ausreiche, dann schlägt sie vor, zusätzliche Gespräche etwa mit Lehrern oder den Eltern zu führen. Die fänden aber nur statt, wenn der betroffene Schüler einwillige. Da­ rauf könne sich jeder Jugendliche verlassen. Schweigepflicht. Sollte sie, sagt sie dazu, aber das Gefühl haben, dass ihre Hilfe allein für einen Schüler nicht ausreiche, dann schlägt sie vor, zusätzliche Gespräche etwa mit Lehrern oder den Eltern zu führen. Die fänden aber nur statt, wenn der betroffene Schüler einwillige. Da­ rauf könne sich jeder Jugendliche verlassen.

Vertrauen sei die grundlegende Basis dafür, dass sich die Kinder und Jugendlichen an Franziska Hinterding wenden, sagt Michael Imsieke. Wenn das Vertrauensverhältnis einmal gestört sei, lasse sich der entstandene Schaden nie mehr kitten.

Für den Schulleiter ist die ab 1. August vom Land zu einer ganzen Stelle umgewandelt Stelle der Schulsozialarbeiterin unbedingt erforderlich. „Wir brauchen sie als Unterstützung“, erklärt der Rektor. Immer mehr Kinder hätten Sorgen und Nöte, auch wegen des familiären Umfeldes, weil sich zum Beispiel die Eltern getrennt haben. Zudem leiste Franziska Hinter­ ding eine wichtige Arbeit bei der Betreuung der Migrantenkinde(und ihrer Familien. Nicht zuletzt sei sie auch eine Schnitt­ stelle zwischen der Schule und Behörden wie dem Jugendamt und  der  Gemeinde.

Darüber hinaus arbeitet Franziska Hinterding an einer Planung für das kommende Schuljahr. Das gestalte sich schwierig, weil es eine große Unsicherheit gibt, wie es in den Schulen weitergeht. Aber einige Termine, wie zum Beispiel die für die Berufsberatung, stehen fest.

Die Klasse 9d nimmt erfolgreich am Projekt „Schülerwerkstatt Zukunft“ teil und erhält einen Scheck in Höhe von 500 €

M E D I E N I N F O R M A T I O N  durch den Landkreis Vechta
 Projekt „Schülerwerkstatt Zukunft“: Vier Schulklassen präsentieren Landkreis Vechta
konkrete Zukunftsideen per Video
 Landrat Herbert Winkel stellt Ergebnisse bei der Kreistagssitzung vor
 Ideen sollen Einzug in Kreisentwicklungskonzept finden
 Scheckübergabe aufgrund der Corona-Pandemie in angepasstem Rahmen
 Schulleiter Michael Imsieke: „Vorbildliches Beispiel, Jugendliche teilhaben zu lassen.“
VECHTA. Neue Schilderwege und der Bau von Lego-Rampen für mehr Barrierefreiheit. Regentonnen, Müllsammelaktionen und Belohnungssysteme für umweltbewusste Schüler, die sich für Umwelt- und Naturschutz einsetzen. Eine Anhalter-App, ein Jahresticket für
Schüler und Auszubildende und mehr Photovoltaikanlagen auf den Dächern für regenerative Energienutzung. Mehr Hotspots und ein flächendeckendes, sicheres WLAN-Netz für alle.
Das ist ein Ausschnitt der Ideen und Projektvorschläge der rund 70 Schülerinnen und Schüler, die an der ersten „Schülerwerkstatt Zukunft“ des Landkreises Vechta teilgenommen haben.
Mit der Präsentation dieser Ergebnisse in der Kreistagssitzung am Mittwoch, 15. Juli in Vechta durch Landrat Herbert Winkel und der offiziellen Scheckübergabe an den Schulen ist das Projekt nun vorerst zu einem Abschluss gekommen. „Alle Beteiligten sind sich einig: Das
war ein voller Erfolg. Deshalb werden wir das Projekt auch im nächsten Schuljahr fortsetzen“, kündigt Winkel an.
Der Landrat selbst hatte die vom Büro Wagner CSR aus Mühlen entwickelte und begleitete Idee der „Schülerwerkstatt Zukunft“ im September 2019 ins Leben gerufen – mit dem Ziel,
junge Menschen aktiv in die Entwicklungsprozesse des Landkreises miteinzubeziehen. Es sollten Fragen wie „Wie sehen Jugendliche des Landkreises Vechta ihre Zukunft vor Ort? Was muss sich verändern? Welche konkreten Ideen gibt es?“ auf den Grund gegangen
werden. „Die Zukunft gehört den jungen Leuten hier. Deshalb war und ist es uns seitens des Landkreises Vechta wichtig, ihnen zuzuhören und sie miteinzubinden“, sagt Herbert Winkel.
Nach einer Bewerbungsphase im Herbst, in der die Jahrgangsstufen 9 bis 11 aller Schulformen dazu aufgerufen waren, sich Gedanken über die Zukunft der Region zu machen, einer Auftaktveranstaltung im November mit den vier teilnehmenden Schulklassen sowie einem professionellen Workshop im Februar 2020 im Kreishaus, in dem die Ideen konkret erarbeitet wurden, wollten die Jugendlichen ihre Ergebnisse bei der Kreistagssitzung im April 2020 den Abgeordneten vorstellen. Doch die Corona-Pandemie machte der Planung
einen Strich durch die Rechnung – was die Teilnehmer sehr bedauerten, sollte dies doch der Höhepunkt des Projektes sein.
So fertigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11b des Beruflichen Gymnasiums Technik der Adolf-Kolping-Schule Lohne, der Klasse 11a des Gymnasiums Damme, der Klasse 9d der Oberschule Neuenkirchen-Vörden sowie der Ober- und Abschlussklassen der
Erich Kästner-Schulen in Vechta und Damme zusammen mit ihren Lehrkräften stattdessen kreative Videopräsentationen an und schickten diese an den Landkreis. Nach einer Sichtung stellte Herbert Winkel die Ideen am Mittwoch den Kreistagsabgeordneten vor.
Die Vorschläge der Schülerinnen und Schüler (siehe auch Dokument „KurzZusammenfassung der Ideen“) fließen in die Erarbeitung des Kreisentwicklungskonzeptes ein, welches derzeit vorbereitet wird. Anschließend wird seitens der Politik entschieden, wie
sich Ideen davon umsetzen lassen.
Eine Belohnung für ihr Engagement haben die Klassen bereits erhalten: in Form eines Schecks in Höhe von je 500 €. Herbert Winkel überreichte diese bei einem persönlichen Besuch an eine kleine Delegation der Klassen, die jeweilige Lehrkraft und die Schulleitung.
Auch hier ließ die derzeitige Situation keinen größeren Rahmen zu.
Dabei bedankte sich Winkel für die Teilnahme und zeigte sich begeistert von den vielen kreativen Vorschlägen. „Es ist beeindruckend zu sehen, welche Gedanken und Ideen ihr, die Jugendlichen entwickelt habt. Mit den Themen Barrierefreiheit, Digitalisierung, Umweltschutz
und Energienutzung habt ihr genau auf die richtigen Punkte gesetzt, die uns hier bewegen.“
Er kündigte zudem an, eine Delegation der Schülerinnen und Schüler bei der versprochenen, gemeinsamen Baumpflanzaktion des Landkreises im Herbst in Visbek miteinzubinden –
sofern die Corona-Lage es zulässt.
Auch das Feedback der Jugendlichen und deren Lehrkräfte fiel positiv aus. „Für uns war die Schülerwerkstatt Zukunft eine sehr gute Chance, uns einzubringen und uns so aktiv an politischen Prozessen zu beteiligen. Das ist im Schulalltag ja nicht möglich. Vor allem im
Workshop wurden wir sehr gut angeleitet, hatten aber auch alle Freiheiten, unsere Ideen selbst zu entwickeln“, meinte etwa Paul gr. Klönne vom Gymnasium Damme. Der Schulleiter der Oberschule in Neuenkirchen, Michael Imsieke, sagte: „Dieses tolle Projekt ist ein
vorbildliches Beispiel dafür, Jugendliche teilhaben zu lassen und ihnen Türen zu öffnen.“ Die begleitende Lehrkraft der Adolf-Kolping-Schule, Aloys Schulte, betonte: „Unsere Schüler haben das Projekt sofort positiv angenommen und die Köpfe zusammengesteckt.“ Und
Schüler Louis Knauf von der Erich Kästner-Schule in Damme äußerte sich mit Hilfe seines Sprachcomputers so: „Uns ist in unserem Alltag aufgefallen, dass es noch viele Hindernisse im Landkreis gibt. Mit unserer Idee, Lego-Rampen zu bauen, könnte man die Situation
vielleicht verbessern.“
Der Startschuss für die zweite „Schülerwerkstatt Zukunft“ ist bereits gefallen: Die Anschreiben und Flyer sind an die Bildungseinrichtungen des Landkreises Vechta verschickt worden. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei Eva-Maria Dorgelo und Jochen Steinkamp unter schuelerwerkstatt@starke-argumente.de. Alle Informationen zum Projekt unter www.schuelerwerkstatt.starke-argumente.de.

Verabschiedung unseres Hausmeisters Hans Kathmann in den wohlverdienten Ruhestand!

Nach mehr als 26 Jahren im Dienst der Gemeinde stand für den Hausmeister unserer Oberschule Neuenkirchen-Vörden Ende Mai sein letzter Arbeitstag an. Der stets unter den Schülern, seinen Mitarbeitern und im Lehrerkollegium sehr beliebte Hans Kathmann wurde zunächst offiziell im Rathaus von Bürgermeister Ansgar Brockmann in den Ruhestand verabschiedet.

Danach wurde er vom Schulleiter Michael Imsieke zur Schule begleitet, wo ihn unter großem Beifall die Schulgemeinschaft empfing. Alle Anwesenden ehrten unseren „Hausi“ mit einem großen Rosenstrauß für sein hervorragendes Wirken in unserer Schule.

Besonders hervorzuheben ist hier, dass Hans in der Zeit seiner Hausmeistertätigkeit jedes Bauprojekt zur Erweiterung der Schule mit großem Einsatz überwacht, begleitet oder selbst durchgeführt hat. Es verging kaum ein Jahr, in dem Baumaßnahmen stattfanden.

Seine freundliche und ruhige Art, sein spezieller Humor, den wir oft und bei vielen gemeinsamen Feten auch durch seine plattdeutschen Beiträge erleben durften, werden wir immer in bester Erinnerung behalten.

Unter Einhaltung der Abstandsregelungen wurde unser Hausmeister schließlich in einem geschmückten Motorradgespann von mehreren Lehrern und Mitarbeitern mit dem Rad nach Hause begleitet.

Lieber Hans,

die gesamte Schulgemeinschaft wünscht dir für deinen wohlverdienten „Un-Ruhestand“ alles erdenklich Gute!