Weihnachtsfeier der Konfliktlotsen

Ein tolles Jahr geht zu Ende. Am Montag, den 12.12.2016 haben die Konfliktlotsen
des Jahrgangs 9 eine Weihnachtsfeier organisiert. Diese Feier war für die
zukünftigen Konfliktlotsen des Jahrgangs 8. Um 18 Uhr begann das Fest mit
gemeinsamem Pizza essen. Danach gab es weitere verschiedene Aktivitäten, die
von den Neuntklässlern vorbereitet wurden. Neben des Essens und diversen
Spielen, gab es gute Laune, gute Musik und jede Menge Spaß. Die Krönung des
Abends war das Schrottwichteln, bei dem wir alle sehr gelacht haben :)
Wir freuen uns schon auf die nächste Weihnachtsfeier.

Malena & Sophia

Auf die Kufen, fertig, los – Ein Bericht von Wolfgang Maronde

eishallenfahrt-2016

Am Freitag, den 9 .12. standen nicht Vokabeln, mathematische Formeln oder Rechtschreibung auf dem Stundenplan der Oberschule Neuenkirchen/Vörden, sondern es ging in die Eishalle nach Osnabrück zum Schlittschuhlaufen. Auch in diesem Jahr wurde dieses Highlight vom stellvertretenden Schulleiter Markus Schulz souverän organisiert, der das Event im letzten Jahr ins Leben gerufen hatte.

Um 9.00 Uhr stürmten 420 begeisterte Schüler und Lehrer auf die Eisfläche, die sie an diesem Vormittag komplett für sich hatten. Schön anzusehen waren die unterschiedlichen Facetten des Fortbewegens auf dem Eis. Während die Anfänger sich vorsichtig an der Bande entlangtasteten, drehten die geübteren Läufer lässig ihre Runden und die „Profis“ brausten mit Tempo über das Eis, um mit einem rasanten Bremsmanöver vor der Bande zum Stehen zu kommen. Bei einem Wettlauf zwischen Schülern und Lehrern hatten diese dieses Mal deutlich das Nachsehen. Der DJ heißte den Kids ordentlich mit aktueller Musik ein und hatte immer ein offenes Ohr für ihre Wünsche. Besonderen Spaß bereitete es den Schülern, die unterschiedlichen Laufstile ihrer Lehrer/innen zu beobachten, die sich aufs Eis trauten. Auch hier reichte die Spanne von sehr sicher bis eher wackelig.

Eines war allen Teilnehmern deutlich anzumerken: die Veranstaltung bereitete allen sehr viel Vergnügen, was unschwer an den leuchtenden Augen und glühenden Wangen der Beteiligten abzulesen war.

Natürlich hatte die Veranstaltung auch einen pädagogischen Wert, der nicht von den Lehrern eingefordert werden musste, sondern sich von ganz allein einstellte. Es gab keine Unterschiede zwischen älteren oder jüngeren Schülern, jeder half jedem und jeder versuchte, auf den  Schwächeren Rücksicht zu nehmen. Die syrischen Kinder, die bestimmt nicht sooft mit Eis in Berührung kommen, wurden liebevoll an die Hand genommen und nach Stürzen immer wieder zum Weitermachen aufgemuntert. Erstaunlich, dass die gelebte Harmonie das Eis nicht zum Schmelzen brachte. Stolz präsentierte sich die von Frau Döllmann-Herzog neu gegründete Gruppe der Schulsanitäter in ihren nicht zu übersehenden neongelben Westen. Glücklicherweise gab es keinen ernsten Anlass, bei dem sie eingreifen mussten.

Um 12:30 trat der große Tross dann die Rückreise an, die auch wieder reibungslos verlief. Als Konrektor Schulz dann zurück an der Oberschule einen Blick in die Runde warf, sollten die vielen zufriedenen Gesichter, in die er schaute, ihm Bestätigung sein, einen tollen Beitrag zum Schulleben der Oberschule Neuenkirchen/Vörden geleistet zu haben. Und wie war das noch? Nach dem Eishallentag ist vor dem Eishallentag?!!!

Ein Dank gilt nochmals dem Förderverein unserer Schule, der diese Veranstaltung mit 390 € bezuschusste.

Kooperationsvertrag mit der Clemens – August – Stiftung

Am 30.11.2016 fand im Rahmen einer Feierstunde die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Oberschule Neuenkirchen – Vörden und der Clemens – August – Stiftung statt. Der anschließend veröffentliche Zeitungsbericht kann hier noch einmal gelesen werden.

http://www.oberschule-neuenkirchen-voerden.de/wp-content/uploads/2016/12/Kooperationsvertragsunterzeichnung-mit-der-Clemens-August-Stiftung.pdf

Gremien unserer Schule können ihre Arbeit nun aufnehmen

 

Schulvorstand:

  1. Michael Imsieke (Schulleiter)
  2. Markus Schulz (Konrektor)
  3. Matthias Gräfe (Lehrer)
  4. Elke Herzog (Lehrerin)
  5. Tanja Zerhusen-Kristokat (Lehrerin)
  6. Ralf Klippel (Lehrer)
  7. Andreas Frankenberg (Eltern)
  8. Bianca Schnabel (Eltern)
  9. Melanie Berens (Eltern)
  10. Saskia Bartock (Schüler)
  11. Alessia Jensch (Schüler)
  12. Marco Altvogt (Schüler)

Schulelternratsvorsitzende:

  1. Andreas Frankenberg 9d
  2. Bianca Schnabel 10d
  3. Melanie Berens 7c

Schulelternrat:

  • Kl. 5a Tanja Rolfsen
  • Kl. 5b Jürgen Brockmann
  • Kl. 6a Sven Gr. Sextro
  • Kl. 6b Ziad Fakhro
  • Kl. 6c Anja Möllmann
  • Kl. 7a Ansgar Schick
  • Kl. 7b Anja Schmunkamp
  • Kl. 7c Melanie Berens
  • Kl. 8a Heike Caspers
  • Kl. 8b Hubert Middendorf
  • Kl. 8c Andreas Michels
  • Kl. 9a Florian Schnäker
  • Kl. 9b Susanne L.-Borcherding
  • Kl. 9c Andreas Scharf
  • Kl. 9d Andreas Frankenberg
  • Kl. 10a Andrea Bokern
  • Kl. 10b Maren Grünebaum
  • Kl. 10c Daniela Brune
  • Kl. 10d Bianca Schnabel

Bildungsfonds: Oberschule jetzt dabei

 bildungsfonds

oev Neuenkirchen-Vörden. Als neunte Bildungseinrichtung in der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden soll nun auch in der Oberschule der Bildungsfonds für Chancengleichheit unter den Kindern sorgen. Darüber freute sich Schulleiter Michael Imsieke während der Vorstellung des Projektes durch den ersten Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Norbert Feldkamp.

„Alle Kinder sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern dieselben Chancen haben und bestmöglich unterstützt werden“, sagte Feldkamp. Mittel aus dem Fonds kommen bereits Kindern in den Grundschulen, den Großtagespflegestellen und den Kitas der Gemeinde zugute. „Kein Kind sollte zu kurz kommen, was leider aber sehr häufig der Fall ist“, so Feldkamp. Durch den Bildungsfonds soll dies in Neuenkirchen-Vörden bald der Vergangenheit angehören.

Dank der Hilfe von Finanzierungspartnern, das sind Institutionen, Unternehmen, Persönlichkeiten und Privatpersonen aus der Region, kann die Bürgerstiftung den Bildungsfonds realisieren. Für die Oberschule beträgt das Budget vorerst 900 Euro, der Geldtopf kann jedoch aufgefüllt werden „Wenn die Hälfte dieser Summe bereits verwendet wurde, werden die Geldmittel wieder auf ihren Ursprungsbetrag von 900 Euro aufgestockt“, versicherte Feldkamp.

Über eine Förderung entscheiden zudem nicht etwa die Behörden, sondern die Pädagogen schnell und unbürokratisch in Absprache mit den Eltern des Kindes. „Idealerweise wenden sich die Eltern in einem vertraulichen Gespräch an die Schule oder Kita. Falls aber Erzieher oder Lehrer einen Unterstützungsbedarf bemerken, können auch sie von sich aus tätig werden“, so der Bürgerstiftungsvorsitzende.

Als Förderungsmaßnahmen zählt die Bürgerstiftung in ihrem Flyer dabei auf: Gezielte Lern- und Sprachförderung, gesunde Mahlzeiten, Unterstützung in einzelnen Schulfächern, Kultur- und Sportförderung, Arbeitsmaterial für die Schule oder Kleidung sowie eintägige Bildungsmaßnahmen, Ausflüge und Klassenfahrten. Nicht gefördert werden hingegen Projekte, die einer gesamten Schule oder Kita zugutekommen.

Eigenverantwortliches Lernen (ELZ) in den Jahrgängen 7 und 8 (Schuljahr 2016/17)

In Anlehnung an das erprobte Methodenkonzept, „das Lernen lernen“ sind ab dem Schuljahr 2016/17 in den Jahrgängen 7 und 8 der Oberschule 2 ELZ-Stunden (Eigenverantwortliche Lernzeit) in den Stundenplan am Vormittag eingearbeitet. Diese Unterrichtsstunde ersetzt die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag.

Der im Klassenverband erteilte Unterricht dient in erster Linie der Übung und Wiederholung. Durch entsprechendes Methodentraining sollen die Schüler in dieser selbstständigen Lernzeit zunehmend Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen.

ELZ wird in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathe und GSW von einem im Jahrgang unterrichtenden Fachlehrer erteilt. Pro Halbjahr werden zwei der vier Fächer betreut.

Differenzierende Unterrichtsangebote sollen dem Prinzip des „Förderns und Forderns“ gerecht werden.

Kerstin Henning

Didaktische Leitung

Eishallenfahrt der Oberschule

Eine Schule aufs Glatteis geführt

Ein etwas verspätetes Nikolausgeschenk bekamen die Schüler der Oberschule Neuenkirchen von ihren Lehrern. Anstatt Bruchrechnung und Vokabeln lernen hieß es am Freitag: Auf zur Eishalle nach Osnabrück. Dieses Event hatte die Schulleitung im Vorfeld akribisch geplant und durchorganisiert, was mit einem reibungslosen Ablauf belohnt wurde. Also setzten sich rund 430 Schüler und Lehrer in Bewegung, um ihre läuferischen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Was sich dann in der Eishalle abspielte, mutete sich fast wie ein kleines Weihnachtsmärchen an: Alle Schüler machten mit, niemand kniff, maulte oder verzog sich heimlich. Voller Harmonie, mit strahlenden Gesichtern und glänzenden Augen versuchten 10- 17 jährige, sich nach der Musik des DJs auf dem Eis zu bewegen. Die Skala reichte von vorsichtigen, staksigen Versuchen an der Bande bis zu mühelosen, eleganten Dahingleiten, jeder so, wie er konnte. Hier zählte nicht ein großes Mundwerk, sondern man musste seinen Worten Taten folgen lassen. So konnten sonst eher zurückhaltende und stille Schüler sich eine gehörige Portion Selbstbewusstsein abholen, während andere schnell auf den eisigen Boden der Realität zurückgeholt wurden. Das Erstaunliche aber war, das Mit- und Füreinander der Schüler untereinander. Wer hinfiel, dem wurde wortlos und sofort aufgeholfen, wer sich nicht so recht traute, der wurde ermutigt. Stärkere nahmen Schwächere an die Hand und boten ihnen Halt, unabhängig vom Alter. Jeder nahm Rücksicht auf den anderen. Dieses vorbildliche Verhalten würde man sich auch in der Schule gern häufiger wünschen. An diesem Tag bedurfte es hierzu keiner Aufforderung.

Viele Lehrkräfte wollten sich natürlich nicht nachsagen lassen, gekniffen zu haben und riskierten auch einen Auftritt auf dem Eis. Hierbei gab es für die Schüler genügend Anlass, über die Kür der Lehrer zu schmunzeln. Einigen jüngeren Kolleginnen war durchaus anzusehen, dass ihre letzten Versuche auf den Kufen noch nicht so lange her waren. Ehrgeizige Versuche, die Biellmann Pirouette zu performen, endeten allerdings eher kläglich.

Während die Leistungskurve der Schüler um 12.00 Uhr mittags eher nach unten zeigt, liefen sie in der Eishalle noch einmal zur Höchstform und zum Endspurt auf. Man konnte sich die Frage sparen, ob den Schülern dieser Tag gefallen hat, denn wenn man in die Runde blickte, sah man nur in begeisterte und zufriedene Gesichter. Ein Zehntklässler bilanzierte den Tag auf seine Weise: „Der Tag war spitze. Ich werde zwar im Juni 2016 aus der Schule entlassen, aber wenn ihr nächsten Dezember wieder fahrt, bin ich auch dabei.“ Nicht allein aus diesem Grund, sondern hauptsächlich wegen des durschlagenden Erfolgs und der hohen pädagogischen Wertigkeit dieses Events im Sinne von Schulleben, wird die Schulleitung auch im nächsten Jahr bestimmt wieder grünes Licht geben, wenn es heißt: „Oberschule Neuenkirchen-Vörden on ICE!!“

Wolfgang Maronde

P. S.: Erwähnt sei noch, dass diese tolle Aktion durch unseren Förderverein finanziell unterstützt wurde.