Kooperationsvertrag mit der Clemens – August – Stiftung

Am 30.11.2016 fand im Rahmen einer Feierstunde die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Oberschule Neuenkirchen – Vörden und der Clemens – August – Stiftung statt. Der anschließend veröffentliche Zeitungsbericht kann hier noch einmal gelesen werden.

http://www.oberschule-neuenkirchen-voerden.de/wp-content/uploads/2016/12/Kooperationsvertragsunterzeichnung-mit-der-Clemens-August-Stiftung.pdf

Gremien unserer Schule können ihre Arbeit nun aufnehmen

 

Schulvorstand:

  1. Michael Imsieke (Schulleiter)
  2. Markus Schulz (Konrektor)
  3. Matthias Gräfe (Lehrer)
  4. Elke Herzog (Lehrerin)
  5. Tanja Zerhusen-Kristokat (Lehrerin)
  6. Ralf Klippel (Lehrer)
  7. Andreas Frankenberg (Eltern)
  8. Bianca Schnabel (Eltern)
  9. Melanie Berens (Eltern)
  10. Saskia Bartock (Schüler)
  11. Alessia Jensch (Schüler)
  12. Marco Altvogt (Schüler)

Schulelternratsvorsitzende:

  1. Andreas Frankenberg 9d
  2. Bianca Schnabel 10d
  3. Melanie Berens 7c

Schulelternrat:

  • Kl. 5a Tanja Rolfsen
  • Kl. 5b Jürgen Brockmann
  • Kl. 6a Sven Gr. Sextro
  • Kl. 6b Ziad Fakhro
  • Kl. 6c Anja Möllmann
  • Kl. 7a Ansgar Schick
  • Kl. 7b Anja Schmunkamp
  • Kl. 7c Melanie Berens
  • Kl. 8a Heike Caspers
  • Kl. 8b Hubert Middendorf
  • Kl. 8c Andreas Michels
  • Kl. 9a Florian Schnäker
  • Kl. 9b Susanne L.-Borcherding
  • Kl. 9c Andreas Scharf
  • Kl. 9d Andreas Frankenberg
  • Kl. 10a Andrea Bokern
  • Kl. 10b Maren Grünebaum
  • Kl. 10c Daniela Brune
  • Kl. 10d Bianca Schnabel

Bildungsfonds: Oberschule jetzt dabei

 bildungsfonds

oev Neuenkirchen-Vörden. Als neunte Bildungseinrichtung in der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden soll nun auch in der Oberschule der Bildungsfonds für Chancengleichheit unter den Kindern sorgen. Darüber freute sich Schulleiter Michael Imsieke während der Vorstellung des Projektes durch den ersten Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Norbert Feldkamp.

„Alle Kinder sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern dieselben Chancen haben und bestmöglich unterstützt werden“, sagte Feldkamp. Mittel aus dem Fonds kommen bereits Kindern in den Grundschulen, den Großtagespflegestellen und den Kitas der Gemeinde zugute. „Kein Kind sollte zu kurz kommen, was leider aber sehr häufig der Fall ist“, so Feldkamp. Durch den Bildungsfonds soll dies in Neuenkirchen-Vörden bald der Vergangenheit angehören.

Dank der Hilfe von Finanzierungspartnern, das sind Institutionen, Unternehmen, Persönlichkeiten und Privatpersonen aus der Region, kann die Bürgerstiftung den Bildungsfonds realisieren. Für die Oberschule beträgt das Budget vorerst 900 Euro, der Geldtopf kann jedoch aufgefüllt werden „Wenn die Hälfte dieser Summe bereits verwendet wurde, werden die Geldmittel wieder auf ihren Ursprungsbetrag von 900 Euro aufgestockt“, versicherte Feldkamp.

Über eine Förderung entscheiden zudem nicht etwa die Behörden, sondern die Pädagogen schnell und unbürokratisch in Absprache mit den Eltern des Kindes. „Idealerweise wenden sich die Eltern in einem vertraulichen Gespräch an die Schule oder Kita. Falls aber Erzieher oder Lehrer einen Unterstützungsbedarf bemerken, können auch sie von sich aus tätig werden“, so der Bürgerstiftungsvorsitzende.

Als Förderungsmaßnahmen zählt die Bürgerstiftung in ihrem Flyer dabei auf: Gezielte Lern- und Sprachförderung, gesunde Mahlzeiten, Unterstützung in einzelnen Schulfächern, Kultur- und Sportförderung, Arbeitsmaterial für die Schule oder Kleidung sowie eintägige Bildungsmaßnahmen, Ausflüge und Klassenfahrten. Nicht gefördert werden hingegen Projekte, die einer gesamten Schule oder Kita zugutekommen.

Eigenverantwortliches Lernen (ELZ) in den Jahrgängen 7 und 8 (Schuljahr 2016/17)

In Anlehnung an das erprobte Methodenkonzept, „das Lernen lernen“ sind ab dem Schuljahr 2016/17 in den Jahrgängen 7 und 8 der Oberschule 2 ELZ-Stunden (Eigenverantwortliche Lernzeit) in den Stundenplan am Vormittag eingearbeitet. Diese Unterrichtsstunde ersetzt die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag.

Der im Klassenverband erteilte Unterricht dient in erster Linie der Übung und Wiederholung. Durch entsprechendes Methodentraining sollen die Schüler in dieser selbstständigen Lernzeit zunehmend Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen.

ELZ wird in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathe und GSW von einem im Jahrgang unterrichtenden Fachlehrer erteilt. Pro Halbjahr werden zwei der vier Fächer betreut.

Differenzierende Unterrichtsangebote sollen dem Prinzip des „Förderns und Forderns“ gerecht werden.

Kerstin Henning

Didaktische Leitung

Eishallenfahrt der Oberschule

Eine Schule aufs Glatteis geführt

Ein etwas verspätetes Nikolausgeschenk bekamen die Schüler der Oberschule Neuenkirchen von ihren Lehrern. Anstatt Bruchrechnung und Vokabeln lernen hieß es am Freitag: Auf zur Eishalle nach Osnabrück. Dieses Event hatte die Schulleitung im Vorfeld akribisch geplant und durchorganisiert, was mit einem reibungslosen Ablauf belohnt wurde. Also setzten sich rund 430 Schüler und Lehrer in Bewegung, um ihre läuferischen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Was sich dann in der Eishalle abspielte, mutete sich fast wie ein kleines Weihnachtsmärchen an: Alle Schüler machten mit, niemand kniff, maulte oder verzog sich heimlich. Voller Harmonie, mit strahlenden Gesichtern und glänzenden Augen versuchten 10- 17 jährige, sich nach der Musik des DJs auf dem Eis zu bewegen. Die Skala reichte von vorsichtigen, staksigen Versuchen an der Bande bis zu mühelosen, eleganten Dahingleiten, jeder so, wie er konnte. Hier zählte nicht ein großes Mundwerk, sondern man musste seinen Worten Taten folgen lassen. So konnten sonst eher zurückhaltende und stille Schüler sich eine gehörige Portion Selbstbewusstsein abholen, während andere schnell auf den eisigen Boden der Realität zurückgeholt wurden. Das Erstaunliche aber war, das Mit- und Füreinander der Schüler untereinander. Wer hinfiel, dem wurde wortlos und sofort aufgeholfen, wer sich nicht so recht traute, der wurde ermutigt. Stärkere nahmen Schwächere an die Hand und boten ihnen Halt, unabhängig vom Alter. Jeder nahm Rücksicht auf den anderen. Dieses vorbildliche Verhalten würde man sich auch in der Schule gern häufiger wünschen. An diesem Tag bedurfte es hierzu keiner Aufforderung.

Viele Lehrkräfte wollten sich natürlich nicht nachsagen lassen, gekniffen zu haben und riskierten auch einen Auftritt auf dem Eis. Hierbei gab es für die Schüler genügend Anlass, über die Kür der Lehrer zu schmunzeln. Einigen jüngeren Kolleginnen war durchaus anzusehen, dass ihre letzten Versuche auf den Kufen noch nicht so lange her waren. Ehrgeizige Versuche, die Biellmann Pirouette zu performen, endeten allerdings eher kläglich.

Während die Leistungskurve der Schüler um 12.00 Uhr mittags eher nach unten zeigt, liefen sie in der Eishalle noch einmal zur Höchstform und zum Endspurt auf. Man konnte sich die Frage sparen, ob den Schülern dieser Tag gefallen hat, denn wenn man in die Runde blickte, sah man nur in begeisterte und zufriedene Gesichter. Ein Zehntklässler bilanzierte den Tag auf seine Weise: „Der Tag war spitze. Ich werde zwar im Juni 2016 aus der Schule entlassen, aber wenn ihr nächsten Dezember wieder fahrt, bin ich auch dabei.“ Nicht allein aus diesem Grund, sondern hauptsächlich wegen des durschlagenden Erfolgs und der hohen pädagogischen Wertigkeit dieses Events im Sinne von Schulleben, wird die Schulleitung auch im nächsten Jahr bestimmt wieder grünes Licht geben, wenn es heißt: „Oberschule Neuenkirchen-Vörden on ICE!!“

Wolfgang Maronde

P. S.: Erwähnt sei noch, dass diese tolle Aktion durch unseren Förderverein finanziell unterstützt wurde.

Unsere Oberschule läuft

Unsere Oberschule geht in das vierte Jahr.
Seit dem 01. August 2011 gibt es die OBERSCHULE Neuenkirchen-Vörden. Die Realschule und die Hauptschule ist komplett umgewandelt worden – alle Klassen 5 – 10 gehören zur OBERSCHULE.Der Jahrgang 5 wird nach den Vorgaben der Oberschule unterrichtet, dies bedeutet u. a.
– keine Aufteilung der Schüler/innen in Hauptschul- oder Realschulklassen.
– in Englisch und Mathematik -> Unterricht in Leistungskursen ab dem 2. Halbjahr
– verbindlicher Ganztagsunterricht an zwei Tagen (dienstags u. donnerstags)
– gemeinsames Mittagessen an diesen beiden Tagen
– von Lehrkräften und älteren Schülerinnen unterstützt Erledigung der Hausarbeit an diesen
beiden Tagen.
Die Klassen haben mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Arbeit aufgenommen – wenn man die Schüler/innen sieht, wird deutlich, dass es allen gut geht. Auch die Jahrgänge 6, 7 und 8 werden nach den Vorgaben der Oberschule unterrichtet, dies bedeutet u. a.
– keine Aufteilung der Schüler/innen in Hauptschul- oder Realschulklassen.
– in Deutsch, Englisch und Mathematik -> Unterricht in Leistungskursen
– verbindlicher Ganztagsunterricht an zwei Tagen (dienstags u. donnerstags)
– gemeinsames Mittagessen an diesen beiden Tagen
– von Lehrkräften und älteren Schülerinnen unterstützt Erledigung der Hausarbeit an diesen
beiden Tagen.

Ab dem Jahrgang 9 wird schulzweigbezogen unterrichtet.

Es gibt die Oberschul-Hauptschulkassen 9a und 9b und die Oberschul-Realschulklassen 9c und 9d, die nach den Vorgaben der Hauptschule bzw. Realschule unterrichtet werden. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das u.a. :

  • kein verbindlicher Ganztagsuntericht mehr
  • gemeinsamer Unterricht in den schulformübergreifenden Wahlpflichtkursen
  • OBS-HS: in Mathe- und Deutsch Unterricht in Leistungskursen

Der Jahrgang 10 wird nach den Vorgaben der Realschule bzw. der Hauptschule unterrichtet.

Eine erfolgreiche Schulinspektion

Unsere Schule ist vom 20.-23. Januar 2015 inspiziert worden.A. Rahmenbedingungen
Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (kurz NLQ) hat für die aktuelle Schulinspektion für alle Schulen und Schulformen 21 Kernaufgaben festgelegt und zu jeder Kernaufgabe grundlegende Anforderungen formuliert.
Das NLQ mit Sitz in Hildesheim wählt die Schule zur Schulinspektion aus und teilt den Schulen den Schulinspektionstermin mit.
Die ausgewählte Schule hat dann 7 Kernaufgaben (5 von NLQ festgelegte und 2 von der Schule selbst gewählte) genau zu bearbeiten und dem Schulinspektionsteam vorab schriftlich und z.T. digital zu übermitteln.
Bei dieser vorbereitenden Arbeit muss die Schule den Stand der Prozessgüte für die
7 Kernaufgaben für sich selbst einschätzen.

Die Inspektion selbst hat zwei Schwerpunkte:
– Schwerpunkt A: Die Kernaufgaben
– Schwerpunkt B: Der Unterricht

Die Bewertungen zu den Kernaufgaben und der Unterrichtsbeobachtungen gehen jeweils zu 50% in die Gesamtbewertung ein.

Die Kernaufgaben:
Das Inspektionsteam überprüft in den vier Tagen der Inspektion den Stand der Prozessgüte in allen Kernaufgaben, legt den Focus aber deutlich auf die 7 festgelegten Kernaufgaben.
Diese 7 Kernaufgaben werden vom Inspektionsteam analysiert und abschließend bewertet.

Die Bewertung:
– „Abgesichert“ bedeutet: Die Prozesse in der Schule werden überprüft und verbessert
(in Schulzensur: sehr gut (1)).
– „Eingeführt“ bedeutet: Die Prozesse sind verbindlich eingeführt
(in Schulzensur: gut (2)).
– „Entwickelt“ bedeutet: Die Prozesse sind geklärt und werden teilweise umgesetzt.
(in Schulzensur: befriedigend (3)).
– „Grundlegende Anforderungen werden erfüllt“ (in Schulzensur: ausreichend (4)).
– „Grundlegende Anforderungen werden nicht erfüllt“ (in Schulzensur: mangelhaft (5)).

Die Unterrichtsbesuche:
Für den Schwerpunkt B „Unterricht“ besuchen die beiden Schulinspektoren ausreichend viele Unterrichtsstunden. Die Schulinspektoren benutzen bei den Unterrichtsstunden einen vom NLQ festgelegten einheitlichen Unterrichtsbeobachtungsbogen. Die auf den Beobachtungsbögen festgehaltenen Erkenntnisse werden digitalisiert und können dann als grafische Darstellung für Aspekte der Unterrichtsauswertung genutzt werden.
Diese Auswertung zeigt dann die Qualität des Unterrichts.

B. Die Schulinspektion unserer Schule
Die Schulinspektion unserer Schule verlief durchgehend in positiver, ruhiger und sachlicher Atmosphäre.
Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wurden 28 Unterrichtsbesuche durchgeführt. Die Lehrkräfte wurden einmal im Unterricht besucht.
Am Dienstagnachmittag fand das erste ausführliche Gespräch des Inspektionsteams mit der Schulleitung statt. Am Abend folgte das Gespräch mit dem Schulelternrat.
Am Mittwochnachmittag hat ein Inspektor ausführlich mit den Schülervertretern aller Jahrgänge gesprochen. Am Mittwochnachmittag fand die gründliche Besprechung des Inspektionsteams mit 12 Lehrervertretern statt.
Am Donnerstagnachmittag wurde das sogenannte Abgleichgespräch zur Bewertung der Prozessgüte zwischen dem Schulinspektionsteam und der Schulleitung durchgeführt.
Am Freitag wurde zunächst der Schulleitung und dann der Schulöffentlichkeit das Ergebnis der Schulinspektion mitgeteilt und erläutert.

C. Die Bewertungen
a) Kernaufgaben

L1 „Der Schulleiter fördert die Entwicklung der Unterrichtsqualität“
Bewertung: Eingeführt => Zensur „2“
S1 „Die Schule steuert über das Schulprogramm ihre Entwicklung“
Bewertung: Eingeführt => Zensur „2“
S4 „Die Schule evaluiert ihrer Arbeit“
Bewertung: Abgesichert => Zensur „1“
B1 „Die Schule verbessert ihr schuleigenes Curriculum“
Bewertung: Eingeführt => Zensur „2“
K1 „Die Lehrkräfte sowie die Mitarbeiter/innen gestalten ihre Zusammenarbeit aus“
Bewertung: Eingeführt => Zensur „2“
K3 „Du Schule nutzt Kooperationen zur Erweiterung ihres Bildungsangebots“
Bewertung: Abgesichert => Zensur „1“
E1 „Die Schule bewertet die Ergebnisse des Unterrichts und der Bildungsangebote“
Bewertung: Abgesichert => Zensur „1“

Wenn man die Schulzensuren zugrunde legt und den Durchschnittswert ermittelt, dann ergibt sich ein Durchschnittswert von 1,57.

b) Unterrichtsbeobachtungen
Die Schulinspektoren verwenden bei den Unterrichtsbeobachtungen einen standardisierten landeseinheitlichen Beobachtungsbogen. Es werden 21 Kriterien bewertet. Die Ergebnisse lassen sich digital auswerten und dann graphisch darstellen.

Ein Schulinspektor hat die Ergebnisse der Unterrichtsbeobachtungen ausführlich dargestellt und erläutert.
Als Fazit haben dann beide Inspektoren übereinstimmend ausgesagt, dass die Leistungen der Lehrkräfte im Unterricht dem Ergebnis in den Kernaufgaben genau entsprechen, also im Durchschnitt auch zwischen sehr gut und gut liegen.
D. Fazit
Das Ergebnis und die Bewertung der Schulinspektion 2015 zu den Kernaufgaben und zum Unterricht ist sehr erfreulich. Die Oberschule Neuenkirchen-Vörden ist gut aufgestellt.
Diese Aussage konnten der Schulträger, der Schulelternrat und die Schule am Ende der Schulinspektion machen.
Das Schulinspektionsteam drückte am Schluss aus, dass das Ergebnis der Oberschule Neuenkirchen-Vörden bisher bei der aktuellen, seit zwei Jahren praktizierten Methode der Schulinspektion noch von keiner Schule erreicht wurde.