Sicherheitskonzept

Inhalte der Konzeption:

  • Besprechungen der beteiligten Gruppierungen und Personen
  • Realisierte Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und zur Erhöhung von
    Sicherheit, siehe Anlage „Sicherheitskonzept“
  • Geplante und mögliche Maßnahmen nach einem Gewaltvorfall, siehe  Anlage „Sicherheitskonzept“
  • Festgelegte Regularien bei Verspätungen, Rauchen, Fehlverhalten in Pausen und massiven Störungen im Unterricht, siehe Anlage „Regularien“

Ziele der Konzeption sind:

  • Gewalt soll durch Prävention verhindert werden
  • Die Besprechung und die Kenntnis aller beschlossenen Maßnahmen und  Regularien bei allen Schülerinnen und Schülern unterstützt die Einhaltung der Ordnung
  • Alle beteiligten Personen haben einen „klaren Fahrplan“

Zeitrahmen der Konzeption:

    Das Sicherheitskonzept wurde im Frühjahr 2005 entwickelt und beschlossen. Es ist ein dynamisches Papier, das bei Bedarf fortgeschrieben wird und in jedem Schuljahr neu Gesprächsgegenstand der Gesamtkonferenz und der Unterrichtsarbeit ist.

Verantwortliche Personen der Konzeption:

    Der Schulleiter und das Lehrerkollegium unserer Schule

Evaluation der Konzeption:

    Eine empirische Evaluation ist kaum möglich. Die Konzeption trägt sehr dazu bei, dass unsere Schule als ruhige Schule mit wenig Gewaltvorkommnissen bezeichnet werden kann.

Arbeitsgruppen – Besprechungen – Termine

A. 1. Arbeitsgruppe
Eltern / Schülerinnen und Schüler / Lehrerinnen und Lehrer / Schulleitung
Besprechung: 1x pro Jahr
A. 2. Arbeitsgruppe
Polizei / Schulleitung
Besprechung: jeweils 1x pro Jahr
A. 3. Dienstbesprechung des Lehrerkollegiums, Besprechung 1x pro Schuljahr
A. 4. Gesamtkonferenz: Tagesordnungspunkt: 1x pro Schuljahr (2. Gesamtkonferenz)

Maßnahmen

B. 1.  Durchgängige Unterrichtsarbeit in allen Klassen im Rahmen der Thematik „Sozialarbeit“
Beteiligte Fächer: Deutsch / Religion / Werte und Normen / Geschichtlich-Soziale Weltkunde.
B. 2.  Konfliktlotsenprogramm
Schülerinnen und Schüler werden in Kursen über ein Jahr von Mediatoren zu Konfliktlotsen ausgebildet. Danach arbeiten sie zwei Jahre lang als Konfliktlotsen.
B. 3. Klassenpatenschaften
Gruppen der Konfliktlotsen aus Klasse 10 übernehmen die Patenschaft für jeweils eine Klasse 5. Die Konfliktlotsen führen „ihre“ Schülerinnen und Schüler durch das erste Jahr an der neuen Schule.
B. 4.  Beratungslehrerin Frau Kirsten Voos
Frau Kirsten Voos steht allen Schülerinnen und Schülern bei Gesprächsbedarf mit Rat und Tat zur Verfügung. Alle Schülerinnen und Schüler kennen Frau Voos und kennen auch ihr Sprechzimmer.
B. 5.  Theaterwerkstatt „Natürlich bin ich stark“
Für die Klassen 7 HS und 7 RS kommt alljährlich die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück zu drei Terminen mit der o.g. Thematik in den Unterricht. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer lassen die Thematik direkt mit in die Unterrichtsarbeit einfließen.
B. 6.  Gewaltprävention → I-gsk, M. Wolter
Die Consultingfirma I-gsk, M. Wolter führt mit den Schülerinnen und Schülern der 7. Schuljahre  und der 5. Schuljahre Gewaltpräventionskurse durch. Diese Kurse dauern 4 x 5 Stunden.
B. 7.  Selbstverteidigungskurse mit Expertinnen / Experten für Mädchen

Verhütung von Gewalt

C. 1. Ständige Aufsicht durch Lehrpersonen
C. 2. Kamerabeobachtung des Schulgeländes
C. 3. Arbeit der Konfliktlotsen
C. 4. Arbeit der Klassenpaten
C. 5. Schulfremde Personen werden sofort angesprochen.
C. 6. Schüler / Eltern → Gewaltanwendungen werden nicht toleriert // Vorkommnisse werden deklariert

Maßnahmen bei einem Gewaltvorfall

D. 1.
Hinweise über Gewaltvorkommnisse gelangen über den ausgehängten „Kummerkasten“ an die Konfliktlotsen
D. 2.
Verhaltensstrategien bei einem akuten Gewaltvorfall werden mit Schülerinnen und Schülern unterrichtlich aufgearbeitet.
D. 3.
Verhaltensstrategien der Lehrerschaft sind abgesprochen.
D. 3.1.
Klassenlehrer/in wird informiert
D. 3.2.
Klassenlehrer/in // informierte/r Lehrer/in // Beratungslehrerin // Schulleiter ermitteln nach Absprache den tatsächlichen Hergang
D. 3.3.
Erziehungsberechtigte von Täter/in und Opfer werden informiert
D. 3.4.
Die „Mittäter“ (Umstehende, die nicht schlichtend eingegriffen haben) werden über ihr Fehlverhalten vom Schulleiter belehrt und eventuell auch sanktioniert
D. 3.5.
Je nach Grad der Gewalt wird mit einfachen Erziehungsmaßnahmen durch den Schulleiter oder Klassenlehrer/in sanktioniert oder die Punkte D.5 oder D.6 kommen zur Anwendung
D. 4.
Beratungsangebot für Opfer und Täter durch Lehrer / Beratungslehrer / Konfliktlotsen / Schulleiter
D. 5.
Klassenkonferenzen / Schulleitung reagieren bei akuten Vorfällen direkt mit Erziehungs- oder Ordnungsmaßnahmen.
D. 6.
Schwerwiegende Fälle werden der Polizei / der Staatsanwaltschaft mitgeteilt.