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Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Bewegende Feier der Verantwortung und des Erinnerns

Anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocaust fand von der Schule ausgerichtete Gedenkfeier statt. Im Mittelpunkt stand die Weitergabe der Friedensleuchte von den Schülerinnen und Schülern der Oberschule Neuenkirchen-Vörden an die Oberschule Steinfeld – ein starkes Symbol für Erinnerung, Verantwortung und den gemeinsamen Auftrag, die Geschichte wachzuhalten.

Die Friedensleuchte steht für das Licht der Menschlichkeit in dunklen Zeiten. Ihre Weitergabe macht deutlich, dass Erinnerung kein statischer Akt ist, sondern von Generation zu Generation weitergetragen werden muss. Jedes Jahr wandert die Leuchte nun abwechselnd zwischen den drei beteiligten Schulen und verbindet sie in einem gemeinsamen Zeichen gegen das Vergessen, für Toleranz, Frieden und Demokratie.

Die Gedenkfeier wurde durch verschiedene Redebeiträge geprägt, die das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Der Schulleiter, der Bürgermeister sowie Frau Litzenburger als Vertreterin der Gesellschaft für christliche-jüdische Zusammenarbeit machten in ihren Ansprachen deutlich, wie wichtig das bewusste Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus gerade in der heutigen Zeit ist. Sie mahnten, Verantwortung zu übernehmen und Haltung zu zeigen – gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.

Besonders war auch der Schülerbeitrag, der zeigte, dass junge Menschen sich mit der Geschichte auseinandersetzen, Fragen stellen und Lehren für die Gegenwart ziehen. Die Worte der Schülerinnen und Schüler machten deutlich, dass Erinnerung lebendig ist und Zukunft gestaltet.

Unter den Anwesenden befanden sich zudem Vertreter der GKS Holdorf, der Presse sowie der katholischen Kirche, vertreten durch Pastor Zumdohme. 

Die Atmosphäre der Feier war von großer Ernsthaftigkeit, Tiefe und innerer Bewegung geprägt. Es war ein Moment des Innehaltens, des gemeinsamen Gedenkens und der bewussten Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – nicht rückwärtsgewandt, sondern mit dem klaren Blick auf die Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen Frau Moll, Frau Menke und Frau Zerhusen, die diese Gedenkfeier vorbereitet und gestaltet haben. Ebenso bedanken wir uns bei den Schülerinnen und Schülern vom „leckeren Mittwoch“ sowie deren Lehrkraft Frau Pellenwessel für die liebevoll vorbereiteten Brötchen. Ein Dank gilt außerdem dem Sekretariat der Schule sowie Frau Belke und Herrn Kruse für ihre tatkräftige Unterstützung im Hintergrund.

Diese Gedenkfeier hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig gemeinsames Erinnern ist – nicht nur an einem Gedenktag, sondern als dauerhafte Aufgabe. Die Friedensleuchte trägt dieses Zeichen weiter: leise, aber kraftvoll.